Für einen Soziologen immer wieder ergiebig. So habe ich bei Microsoft zwar versäumt, das Wichtigste in der ganzen Computerwelt überhaupt zu dokumentieren (Outlook und Office), mir statt dessen aber die Gesichter (und die Standserver) angesehen.
Vom Rest hab ich echte Live-Bilder.

Die Kollegen von Zonie-Ericson alle mit Trainingshose am Start, aber nich Badelatschen wenigstens, sondern Turnschuh. Wie bescheuert. Dagegen T-Mobile die Invasion der schwarzen Herren, hunderte, ungelogen, als zückten sie gleich ihre Maschinengewehre. Auf deren Bühne habe ich Barbara Schöneberger in Echt

Ich sag's ja, zuerst kommen die Toaster mit den neuesten Technologien, und im nächsten Jahr kupfern das die Beleuchtungs- und Beschallungsprodukte ab.

Typisch CeBIT: alles Fassade. Vorne Hui, und Nix dahinter. Glänzende Messestände, super beleuchtet und voll die Granaten da am Rumlächeln, und dann sowas.

Server auf Rädern?
Trend verpennt! Server werden immer kleiner heutzutage. In ein so ein Blade packen die heute zig Prozessoren, mehrere Blades in ein Rack, und die Racks dann alle im Schrank gestapelt - dicht gepackt wie Oma ihre gebügelten Taschentücher. Und dann stellen die so ein Monstrum hier hin.

Keine Ahnung was er hier für ein Problem hatte. Der blinkte und flackerte aus jeder Pore und Ritze. Als ich abends zurück kam immer noch. War wohl Bereitschaft, denn drinnen war Posing und Bad-Tasting bis der Arzt kommt. (Die Modetrends der Messe in diesem Jahr übrigens die gleichen wie in den letzten zwei Jahren, sag ich mal. Momentan ist da nichts Neues am Horizont, und die Bengels mit den blonden (bzw. schwarzbraunen) Strähnen im Wuschelhaar mit Ziegenbart und braunem Anzug mit lila Lederschuhen (wahlweise umgekehrt) wirken allmählich etwas abgestanden. Aber die Frauen stehen halt noch drauf.)

Wo wir grad dabei sind: Natürlich wie JEDES Jahr die Clowns von Tobit. Immer Äkschn, immer Remmidemmi, Non-Stop-Live-Präsentation und die Hütte voll. Dieses mal wollen die Untoten gleich das ganze Haus regeln und steuern:

Zum Schluss noch ein kleine Bemerkung zum Publikum.

Passt nicht
Wo sich eine Spiel- und Unterhaltunsgmöglichkeit bot, bildeten sich Trauben. Auf den Gängen war's eng, und anderswo auch. Mehr hab ich jetzt keine Lust mehr. Gucken sie selbst.
Da fällt mir noch der Satz aus einer Softwarepräsentation ein: "Und alle Formen der Kommunikation sind damit möglich. Wie diese zwei Delfine hier." Das hat mich unmittelbar in eine viertelstündige Trance befördert.
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Das Verblüffende bei Bloggertreffen ist wohl, dass man fremde Menschen kennenlernt, aber sich sofort einigermaßen bekannt und vertraut fühlt - eben aufgrund der einen oder anderen Story oder diversen Kommentaren. Und auch wegen der gemeinsamen Plattform - Weblogs im allgemeinen, in diesem Falle sogar blogger.de im Speziellen.
Abgesehen davon, dass es ein angenehmer Abend war, habe ich auch ein bisschen dazugelernt. Ich denke immer noch darüber nach, dass, als ich verlautbarte, in meinem Blog wäre nicht alles zu 100% echt, manches geschönt (oder verdüstert), dramatisch überspitzt, fiktiv ausgemalt, diese Feststellung ein wenig Verwunderung hervorrief. Vielleicht sollte ich das öfter mal klarstellen. Andererseits steht hier ja nichts Dramatisches von allgemeinem Belang, sondern nur idiosynkratisches Abbild wechselnder Launen, Eingebungen und Langweiligkeiten. Ich denke weiter drüber nach.
Und da war noch Einiges, was ich den Gesprächen mit den drei Damen entnahm (zum Beispiel die weibliche Fähigkeit, gleichzeitig auf mehreren digitalen und elektronischen Kanälen völlig disparate Kommunikationsstränge am Kochen und lebendig zu halten - die digitale Revolution ist definitiv für die Frauen gemacht!) und noch ein bisschen hin- und herwälzen kann. Jedenfalls, wenn Bloggertreffen in etwa so aussehen - gerne wieder!
Hier der Sage-Link (RSS-Reader für Firefox)
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Stern: Hausfrauen und Mütter erfüllen heute höchste Management-Anforderungen. Und die Männer? Sie haben den Sprung in die neue Zeit mal wieder nicht mitbekommen
Das ist nicht mein Verein.
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(Klick)
Ist zwar schon ein paar Tage alt, aber ich bin jedesmal fasziniert von der schauspielerischen Leistung von John Cleese. Ich könnte meinen Sprechtext niemals derart verbal und mimisch inszenieren. Großartig.
[via Randnotizen]
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Heute abend gibt es lecker Sushi, oder etwas anderes, vielleicht Kartoffeln oder Nudeln. Egal. Wird bestimmt nett.
edit: Und es war. (Kein Sushi, sondern nett.)
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"Guten Morgen!"
Da ich tödliche Männerhalsschmerzen habe, moderiert heute für sie die hiesige Stofffreakshow
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Muss ich mir mal ansehen, wenn ich Zeit habe.
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Keine Probleme machen eigentlich nur Pellkartoffeln und Magentee. Der Rest je nach Tagesform. Na, das lässt dem Hedonismus ja fast alle Möglichkeiten! Sushi habe ich noch nicht wieder probiert.
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Die Ärmste.
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Darum erfüllt mich beim Kennenlernen von Bloggern auch immer ein bisschen Wehmut dafür, dass das "Du" Einzug hält.
"Es muss sein!"
"Ich weiß, Joe. Aber es ist nicht leicht nach allem, was passiert ist!"
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Eine knifflige Frage: Von wem stammt wohl dieses Sprüchlein. Machen sie mit bei der großen Umfrage:
Überlegen sie genau, wer das gesagt haben könnte. Die Entscheidung fällt sicher nicht leicht.
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Nein, Männer teilen sich gerne mit und freuen sich kindisch, wenn sie ihren Enthusiasmus für eine Sache auf andere übertragen können. Leider treffen sie dauernd auf Andere, die lieber ihrem eigenen Enthusiasmus frönen (Männer) oder die der einseitigen Begeisterung für einen gegebenenfalls obskuren Gegenstand Nichts abgewinnen können (Frauen). Dabei brauchen Männer furchtbar viel Bewunderung. Und sei es dafür, dass sie als Anhänger eines mittelmäßigen Fußballklubs jedes zweite Wochenende im Stadion bzw. wechselweise vor dem Fernseher verbringen; oder für ihre Sammlung seltener und leider technisch miserabler Aufnahmen unpopulärer, sozialgestörter Musiker. Für diese unbezweifelbar großartigen Leistungen und Verdienste muss man sie zum Einen einfach lieben. Zum Anderen sind diese kleinen privaten Vorlieben das Fundament ihres inneren Reichtums in einer Welt, in der es Nichts zu erobern gibt (beruflicher Erfolg ist für Langweiler und deren Frauen) und nicht jeder Bierbudensteher Häuptling eines Stammes oder eines Höhlenclans sein kann.
Einen Gesprächs- und Vertrauenspartner auf gleicher Augenhöhe wird man - mathematisch gesehen - am ehesten in der Paarbeziehung finden. Sofern nicht ein glücklicher Zufall hier zwei gleiche oder einander aufs Trefflichste ergänzende Seelen zusammengeführt hat, stehen sich Männlein und Weiblein an sich in einer feindlichen Konstellation gegenüber, die es gilt, einzudämmen und so umzulenken, dass sich die berühmten und beliebten Synergieeffekte entfalten können. Ob Frauen heutzutage schon so weit sind, der komplexen und subtilen Struktur der männlichen Psyche auf kommunikativer Ebene etwas Gleichartiges entgegenzusetzen, oder ob sie nicht vielmehr sozusagen in einem frühen und naiven Entwicklungsstadium ihre eigenen subjektiven Interessen als die allgemeingültigen und gemeinsamen ausgeben (mit den bekannten Auswüchsen in der häuslichen Kommunikation), ist allerdings - vorsichtig formuliert - die Frage.
edit: Verdammt, regt sich denn hier kein Widerspruch? Oder gucken die alle Fußball, die Frauen? (In meinen ersten Tanzkursen war immer Männerüberschuss, wenn Mittwochs Länderspiele waren.)
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http://sourceforge.net/projects/eraser/
http://www.sysinternals.com/ntw2k/source/sdelete.shtml
http://www.pc-inspector.de/emaxx/download.htm
http://www.pctipp.ch/downloads/dl/29243.asp
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selbstauferlegte blog- und e-mail-beschränkung während der arbeitszeit. (aber der herr mequito ist z.zt. in höchstform, herr fabe fisolofiert etc. pp - das muss ich alles heute abend lesen).

Richtige Männer
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Seh ich auch so: Selbstbedienungsladen und Bürokratenunsinn - nichts Sympathisches dabei. Eine großartige Idee total kaputtgewirtschaftet.
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