in 14 Tagen: 8:22 Uhr.
Sind das Aussichten?
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Diese Dunkelheit macht mich fertig. Ich brauche Licht. Tulpen sind im Januar auf den Märkten immer die ersten Boten des irgendwann einmal wiederkehrenden Lebens ... angeblich ... vielleicht ... wenn die Politiker nicht alles Geld verjubeln.
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Sollte ich mich vertan haben - und dieses Jahr wird gar kein gutes? Ich wollte bescheiden sein, selbst etwas für weniger Tohuwabohu tun, in Ruhe die wichtigen Dinge tun. Reicht das nicht?
Ich werde jetzt mit frischen Tomaten und Gurke mein Karma beschwören, das muss einfach helfen.
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[Katholischer Taliban] Kölner Kardinal Meisner vergleicht Abtreibung mit Holocaust.
edit: Hier die nüchterne, philosophische Lektüre zum Thema - gegen die Nebelschwaden der Wirrköpfe.
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Kein Kaffee, Schokolade.
Habe die Magenspiegelung überstanden - ohne Betäubung. Mein lieber Scholly!! Zum Glück: Ein Geschwür ist es nicht, aber die Speiseröhre ist arg lädiert, da hab ich wohl länger was von.
Zur Belohnung kam heute endlich meine Caplio R1, mit der ich seitdem rumspiele. Außerdem höre ich schöne Musik. Dass ich dann auch noch den Herrn Waldar im Streaming erwischt habe, hat mich sehr gefreut.
Gestern abend habe ich zur Ablenkung die "Unglaublichen" im Kino gesehen - 1A-Unterhaltung, hätte ich nicht gedacht; - sozusagen der erste Bond, der mir gefallen hat.
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Und jetzt möchte ich dem noch hinzufügen, dass da stimmlich atmosphärisch eine ziemliche Ähnlichkeit zu Stina Nordenstam besteht.
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edit: "Asterik" hieß das Stück, also zumindest wohl irgendne Andeutung von "Star", wie sie sagten, Herr Waldar (schöner Beitrag).
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Die Preise da waren noch nie günstig, die Qualität ist überall die gleiche, nur der Service ist woanders besser. Und diese ganze Ästhetik und Konsumentenlenkung da ist einfach abstoßend - ich hasse diese Läden.
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In diesem Jahr wird alles besser, und die Untersuchung am Donnerstag ist ein Schritt dahin. Ehrlich gesagt: wohl ist mir nicht dabei. "Aber das ist ja heute alles kein Problem mehr!" Na dann.
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A la Worpswedien (nicht Gaudi)
Hier war jetzt aber Gaudi, wir schoben uns durchs Getümmel, und eine der Oberausstellungsschnepfen raunzte meine Begleiterin an: "Mit dem Rucksack können sie hier aber nicht rein." In Museen und dergleichen Einrichtungen, die auf Publikum scheinbar nicht angewiesen sind, verliert man durch das Betreten zwischenzeitlich seine bürgerlichen Rechte und muss sich von wallende Wollpullover tragenden Seidenschalschnepfen anherrschen lassen. Überhaupt das Bildungsbürgertum in seiner Schnepfenhaftigkeit, wie es da versammelt war: furchtbar schlecht gekleidet, schlecht gelaunt, schlechte Sitten. Es war gelegentlich ein wenig eng, und die eingesetzte Ellenbogentechnik kannte ich sonst nur aus Discotheken oder Pop/Rockkonzerten.
Aber diese Impressionen sollten uns nicht davon abhalten, neugierig das Ausgestellte anzusehen und davon aufzunehmen, was uns gefiel. Nach dem Eingangssaal kamen doch noch einige Räume und ging es eine Wendeltreppe hinauf und dort weiter. Man sah Modelle, Fotos, Skizzen Gaudis, Möbelstücke und Türen. Als Tischler würde ich Gaudi entlassen. Nun ja, Geschmäcker sind verschieden und barocke Opulenz ist nicht meines.

Sagrada Familia Fotos aus dem Internetz
Frappierend bei Gaudis Architektur: die überraschenden Durchbrüche und Öffnungen, die meinem vulgären Statikempfinden zunächst unhaltbar erschienen. Aber wenn man die Ableitungslinien der statischen Kräfte aufmerksam verfolgte, so war alles wunderbar gefügt, wie bei einem Insekt oder einem fabelhaften Tiefseewesen, das man erst kürzlich auf einer Tauchfahrt in großer schwarzer Tiefe entdeckte. Das sind die lichten Aspekte seiner Werke. Genauso findet man aber auch schwülstige, dunkle, teils schwer religiöse Eigenschaften, die mir - schlicht gesagt - nicht gefallen. Ich würde mir, wenn ich könnte, die Rosinen rauspicken. Als allseits bekannte Postkartenmotive fungieren ja auch nur die beschwingten, bunten, freien Schöpfungen des katholischen Meisters.
Meine Begleiterin und Gaudis Rosinen haben mir jedenfalls den Tag versüßt, worauf sich im Café de Paris (wer kommt auf solche Namen?!) Apfelkuchen mit Sahne sehr passend anschloss.
Zuhause war ich wieder etwas nervös, angesichts der anstehenden Arbeitswoche hätte ich am liebsten das Alles fortgesetzt, ungeduldig, sofort, "schnell, was kann man noch machen?"
Den Fernseher habe ich wieder ausgemacht. Bestimmt wird das Programm durch die Gebührenerhöhung in Zukunft besser. Jetzt lockt der Abwasch.
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2005 gibt es keine Bundestagswahl, keine olympischen Spiele und keine Fußball-Welt- oder Europameisterschaft. [ITW]
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