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Otto zum Beispiel
erzeugt nostalgische Erinnerungen an die 70er, wenn man ihn im Fernsehen sieht. Er passte gut in die Zeit, heute ist er langweilig. Die Krawallhumormedienmacher dieser Tage mit ihren öden, totgerittenen, tausendfach wiederholten Phrasen und Pöbeleien passen gut in die Jetzige.
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Erfülltes Leben
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Ich habe einfach mal eine kreative Phase eingelegt. Ich glaub, ich werd' Grafikdesigner. Ich kauf 1 Apple. Dann wird alles gut.
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Sitze in einem tiefen, schwarzen Loch fest. Bin existenzialistisch gestimmt wie lange nicht mehr. Das entspricht zwar meiner Grundüberzeugung, aber es gibt Unterschiede. Die jetzige Stimmung ist hoffnungslos, tiefgrau, zäh, bedrückend. Ich verlasse im Dunkeln das Haus, komme im Dunkeln nach Hause. Dort sind mal wieder ein paar private Scherben zu verwalten. Nichts Großartiges, aber wozu das Ganze?! Die Arbeit bestimmt alles. Die Arbeit macht keinen Spaß. Weihnachten ist nicht so schlimm, im Gegenteil. Schlimm wird's, wenn der Trubel vorbei ist. Am schlimmsten wird Sylvester, das überflüssigste, oder besser gesagt, hohlste aller Volksfeste. Obwohl ich mit der "Szene" eigentlich durch bin, sie schon seit Jahren ihre Glaubwürdigkeit für mich verloren hat, fühle ich mich derzeit an ihren Orten, wenn Gelegenheit zur Anonymität in der Masse ohne Zwang zu bestimmten Handlungen oder Bekenntnissen besteht, am wohlsten. Aber diese Gelegenheiten sind selten. Sehr selten sind die Gelegenheiten, in denen ich mich wohl fühle. Hauptsächlich arbeite ich - ohne jede Befriedigung. Es ist sehr grau alles (ich mag graue Tage) und sehr leer und ziellos.
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Musik aus der Hosentasche
In der neuen c't sind Testergebnisse zu mp3-Playern. Drüben bei Asco-derzeit-selig gab es ja einige gute Ratschläge. Ich habe in der Zwischenzeit den Archos Gmini400 - und bin sehr zufrieden.
Aber wenn man nicht Krösus mit 10 verschiedenen Playern in der Schublade ist, kann man nicht sicher sein, ob nicht doch noch bessere Lösungen am Start sind. Die Sicherheit habe ich jetzt. Die Ausstattung des Gmini400 ist prima, mit Videoabspielmöglichkeit und Direktanschluss an TV (Kabel sind dabei), Aufnahmemöglichkeit, Handlichkeit - alles bestens. Ich konnte die Eltern zum ersten mal von den Vorzügen digitaler Lichtbildtechnik überzeugen - bei 20 GB konnte ich ihnen locker die Familienbilder der letzten 5 Jahre auf ihrem TV präsentieren, ohne bei meiner Musiksammlung etwas abzuknapsen.
Der Gmini400 wird als USB-Wechselmedium am Computer erkannt und kann mit jedem Dateimanager betankt werden. Einzig ein USB-Direktanschluss für die Kamera fehlt - ist bei einem Preis von 300 bis 350 EURO aber auch nicht üblich. Der iRiver PMP-140 ist auch sehr gut und hat USB-OTG für die DigiCam - kostet aber auch über 200 Euro mehr.
Videosoftware gehört auch zum Gmini400 - hatte ich noch keine Zeit für. Das Firmware-Update ist leicht im Internet zu finden und problemlos zu installieren. Seit der Version 1.3 ist der Stromverbrauch spürbar geringer geworden - das wäre sonst bis zur 1.2 noch ein Kritikpunkt von mir gewesen.
Nö, ich bin vollauf zufrieden. Danke.
(Ach ja: Audioeigenschaften sind laut c't "sehr gut".)
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Skandal!
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Bloggen ist ...
wenn man sich dabei ärgert und
und Kommentare verfasst, die man vielleicht einmal bereut, weil man klar Position bezogen hat. Aber man muss ja mal etwas für das Gute tun.
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Neues aus der Rennrekorderforschung
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Ordnung muss sein!
Herr Stapel macht's vor. So möchte ich auch wohnen! Oder in einem wildbewachsenen Haus tief im Wald ohne befestigte Zuwegung (schick, das Wort, gell?!).
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Nerdzeug fürs Bloggertreffen z.B.
Alles könnte so gut sein, wenigstens Einiges
ist gut.
Wie z.B. das Hello-Kitty-Handy, das hoffentlich nicht nur in Japan und den USA auf den Markt kommt:

[via
Nico]
Das würde ich glatt gegen mein kühles Büsiness-Handy tauschen. Und als Zubehör braucht man als coole Sau natürlich noch das passende Bluetooth-Headset:
Aber typisch Spielzeugwelt: obiges Handy hat kein Bluetooth, haha.
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Brot für die GEZ
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Alles auf einen Klick?
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Wish you a merry christmas
Glücklicherweise ist wieder die Zeit, in der im Fernsehen erträgliche Weihnachtsschnulzen und Klassiker der 60er-Jahre ausgestrahlt werden - eine echte Abwechslung zu der billigen explodierenden, blutenden Psychoscheiße fürs Pisa-Volk nebst dazugehörigem Reality-Gestammel.
"Nussknacker und Mäusekönig" ist übrigens frisch in den Kinos angelaufen. Man hört ja kaum davon. Dabei ist der Film eine echte Sensation: zwar weitgehend nicht kindertauglich, aber dafür offenbar auf Droge entstanden. Er könnte Kultstatus fürs Heimkino erlangen, wo man ja auch den Ton abdrehen kann, um nicht dauernd die Vokabeln "Wahnsinn" und "krass" hören zu müssen. Die Bilder in manchen Sequenzen dagegen sind großartig und erinnern z.B. an "Yellow Submarine".
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Heute beim Telefonat - die Kinder wissen gar nicht, was sie sich wünschen sollen. Sie haben schon alles. Die Eltern schenken. Die Omas schenken. Die Tanten und Onkel schenken. Arme Kinder. Überversorgung durch allgemeine Kinderlosigkeit.
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Sein Blog einfach nur anschweigen. Sich die Sachen zu denken ist schneller, ökonomischer. So wie ohne Blog.
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Arrogant wie Hewlett-Packard
Man schimpft und spottet ja gern über die T-Com, und ich kann da justement auch ein Lied von singen. Es gibt aber Unternehmen, die tatsächlich viel arroganter, selbstherrlicher und rücksichtsloser auftreten. Neben den notorischen Größenwahnsinnigen von Mikroschrott muss man hier ganz besonders mal Hewlett-Packard erwähnen. Die endlosen Telefonkrämpfe, pampige und falsche Auskünfte, oder gar keine, überhaupt: nicht vorhandene Unterstützung in Form von Wissen oder Software, und das Ganze mit einer herablassenden Unfreundlichkeit bei gesalzenen Preisen. Denken sie mal an den Terror mit den Tintenpatronen - gut, dass können andere auch, HP ist aber vehement mit dabei. Da fällt mir die glorreiche Idee von HP ein, die Drucker "nach Hause telefonieren" zu lassen. Zu wessen Nutzen wohl?!
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Menschliches, Allzumenschliches
Die zwei Astronauten an Bord der ISS müssen über die Weihnachtstage auf Diät - denn die Nahrungsvorräte werden knapp. Misslingt der nächste Versorgungstransport, müssen sie vorzeitig aussteigen. (
Slashdot)
Down to earth:
Der Schockwellenreiter hält Richard Herzinger für einen "
stockkonservativen Knochen", den er allerdings trotzdem zum Knutschen gern hat - ausgerechnet für eine seiner streitbarsten Äußerungen. Schon bisschen ver-rückt alles in der deutschen Blogosphäre - die krausen Diskussionen auf Antville über den Saft, in dem man dort schmorrt und vermittels dessen man die ganze Welt erklären kann, verlinke ich erst gar nicht.
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Das wahre Gesicht des Weihnachtsmarktes
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Weisheit
One day a young Buddhist on his journey home, came to the banks of a wide river. Staring hopelessly at the great obstacle in front of him , he pondered for hours on just how to cross such a wide barrier. Just as he was about to give up his pursuit to continue his journey he saw a great teacher on the other side of the river. The young Buddhist yells over to the teacher "Oh wise one , can you tell me how to get to the other side of this river"?
The teacher ponders for a moment looks up and down the river and yells back "My son, you are on the other side" .
(Vielen Dank an
Herrn K. für dieses Beispiel großer Weisheit. :-))
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